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Meine Zeit als Aupair in Chile
 

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Death Road, La Paz

Wir sitzen grad im Bus nach Copacabana (Titicacasee) und sind total müde, weil wir heute und gestern um 7 aufstehen mussten. Gestern haben wir die "Death Road"-Tour gemacht. Das ist eine Mountainbiketour, bei der man ca. 3000 Höhenmeter zurücklegt. Hat echt Spaß gemacht (auch wenn ich ein Bisschen Angst hatte - ich war immer die langsamste ^^) und unsere Gruppe war total nett. Am Abend waren wir dann mal wieder in der Hostel-Bar. Schade, dass wir schon weiterreisen müssen, La Paz hat mir echt gut gefallen. Richtige Häuser gibt es hier nicht, stattdessen wohnen die meisten Leute in heruntergekommenen, halbfertigen Backsteinhäusern mit Wellblechdach. In fast jeder Straße findet man traditionell gekleidete Frauen, die Snacks, Getränke usw. verkaufen. Supermärkte gibt es hier nicht, stattdessen geht man in Mini-markets. Auf den Straßen sieht man extrem viele Minibusse , die so gut wie immer vollgestopft mit Bolivianern sind. Die Einwohner sind extrem freundlich und nicht zu aufdringlich. Der Markt, wo Obst und Gemüse verkauft wird, hat mir besonders gut gefallen. Einerseits war es einfach ein total schönes Bild mit den ganzen Farben (die traditionellen Kleider, das Obst...), aber was mich noch mehr gefreut hat war "richtiges" Obst zu sehen. In Deutschland kennt man fast nur das standardisierte Supermarkt-Obst - hier hingegen sieht jede Frucht anders aus, Bananen gibt es in allen möglichen Größen, etwas unterschiedlichen Farben und auch die Form variiert immer ein Bisschen. Mandarinen sind hier grün und die Äpfel viel kleiner. Und dann gibt es natürlich noch viel Obst, das es bei uns gar nicht zu kaufen gibt.

22.4.13 18:20

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